Es ist meist keine große Meldung, wenn ein Computerspiel endlich das Licht der Welt erblickt. Doch im Falle des Ego-Shooters „Duke Nukem Forever“ sieht die Sache doch ein wenig anders aus. Als es vor ein paar Wochen endlich hieß „It’s done“, war eine 15 Jahre währende Odyssey endlich beendet.
Jahrelang hatten die Schöpfer der ersten Duke-Abenteuer „Duke Nukem“ und „Duke Nukem 3D“, Realms die sehnsüchtige Zocker-Gemeinschaft mit dem Satz „It’s done, when ist done“ in den Wahnsinn getrieben. Noch im Mai 2009 hing das weitere Schicksal des Pistole schwingenden und Kaugummi kauenden Supermachos an einem seidenen Faden. Nach langen Rechtsstreitigkeiten hatte dann schlussendlich die Firma „Gearbox“ die Mission „Duke Nukem Forever“ übernommen und nun die Sache endlich zu Ende gebracht.
Ab 10. Juni wird der Duke nun also auf PC, Playstation 3 und Xbox 360 wieder auf Alien-Jagd gehen. Und Experten glauben, dass das Spiel mit großem Erfolg auf den Markt einschlagen wird. Denn neben den altbekannten und bei den Fans beliebten Eigenschaften der beiden ersten Duke Nukem Spiele hat man erfolgreich versucht weitere trendige Themen zu verarbeiten, zum Beispiel Poker. Warum der Duke, mittlerweile zum Casino Besitzer und erfolgreichem Pokerspieler gereift, wieder zur Waffe greift und in Las Vegas fröhlich umherballernd aufräumt, soll hier nicht das Thema sein. Anzumerken sei nur jetzt schon: in der „Ball of Steel“ Edition gibt es als Dreingabe auch gleich noch Kartendecks und Poker Jetons mit passendem Logo.
Wer begeisterter Anhänger von Online Poker ist sollte aber vielleicht auch nicht zuviel erwarten, denn die neuste Version des Ego Shooter- Klassikers ist weiterhin natürlich ein selbiger Ego Shooter – richtig pokern kann man natürlich nicht, auch wenn eine solche Dreingabe sicherlich spannend wäre, sozusagen Poker kostenlos als Bonus für den Käufer. Aber vermutlich würde das niemand richtig wollen, denn wer Duke Nukem installiert, der will nicht bluffen, callen und raisen, der will ballern. Und so sehr manche sich das manchmal wünschen würden, am Pokertisch sollte man die Waffe doch in der Tasche lassen.
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Pokerzeit.com